Reiten ist kein passiver Sport – es erfordert feine, dynamische Bewegungen und eine gute Körperspannung. Doch viele Reiter kämpfen mit eingeschränkter Beweglichkeit, besonders in der Hüfte, der Brustwirbelsäule und den Schultern. Das Ergebnis: Ein fester Sitz, Blockaden im Bewegungsfluss und Verspannungen – bei Reiter und Pferd.

Die gute Nachricht? Schon wenige Minuten Beweglichkeitstraining pro Tag können deinen Sitz verbessern, deine Hilfengebung verfeinern und langfristig auch dein Pferd entlasten. Am Ende dieses Artikels findest du einen Canva-Link zu den genannten Übungen. mit Foto um dir die Positionen zu zeigen.

 

Beweglichkeit ist die Fähigkeit, Gelenke und Muskeln aktiv oder passiv in ihrem vollen Bewegungsumfang zu nutzen. Für Reiter sind besonders wichtig:

  • Hüftmobilität → für tiefes Mitschwingen im Sattel
  • Brustwirbelsäulen-Mobilität → für Aufrichtung & Rotation
  • Schultermobilität → für lockere Arme und feine Zügelhilfen

 

 

📌 Tipp: Führe jede Übung erstmals täglich durch, am besten vor dem Reiten oder jeden Morgen nach dem Aufstehen. Worst-case: nimm dir 1 Übung pro Tag raus.


Ziel: Verbessert deine Hüftbeweglichkeit.

  • Auf dem Boden sitzen
  • Beide Beine in einem 90 Grad Winkel hinlegen
  • langsam die Seite wechseln

Ziel: Fördert die Rotation im Oberkörper

  • Sitzend im V-Sitz, also Beine auseinander
  • Hände vor deiner Brust kreuzen
  • Mit deinem Oberkörper zeichnest du einen Kreis, deine LWS bleibt dabei stabil

Ziel: Löst Verspannungen durch Zügelhaltung

  • Arm nach vorne ausstrecken und einen möglichst grossen Kreis zeichnen
  • Deine Brust schaut dabei immer gerade nach vorne

Ziel: Fördert Beweglichkeit der Wirbelsäule

  • Im Vierfüßlerstand
  • Abwechselnd runden und strecken (Becken bewusst bewegen)
  • Du versuchts gefühlt jeden Wirbel einzeln zu bewegen, wie eine Welle

Ziel: Aufrechte Körperhaltung und Verspannung in der Brust lösen

  • Rückenlage und Arme nach oben strecken
  • Bring deine Arme langsam zur Seite, bis kurz vor dem Boden
  • Mach 5 langsame Kreise in beide Richtungen; wiederhole die Übung in 2-3 weiteren Positionen

 

Ein geschmeidiger Reiter stört dein Pferd weniger, lässt mehr Bewegung zu und hilft deinem Tier, sich besser zu tragen. Beweglichkeit beim Reiter fördert also Losgelassenheit, Balance und Harmonie im gemeinsamen Bewegungsfluss. Kurz gesagt: Dein Pferd spürt, wenn du „frei“ reitest. Du tust Gutes für deinen Rücken und den deines Pferdes.

 

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Schreib mir gerne in den Kommentaren, wo du dich eher eingerschränkt fühlst: Hüfte, Rücken oder Schultern – und ob dir die Übungen geholfen haben! Oder schreib mir gerne auf Instagram @strongerequestrians

 

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